Der Sommer ist Hochsaison für Roadtrips, nicht nur in Europa. Je nach Verfügbarkeiten und Anbieter können die Preise für den Mietwagen unterschiedlich hoch ausfallen. Was sich ebenfalls auf der Endabrechnung niederschlägt, sind die Tankpreise.
Im April 2026 erreichten die Kosten für Benzin ein Allzeit-Hoch. Nun hat sich der Markt zwar etwas entspannt, günstig ist Tanken aber immer noch nicht. Wer billger Mietwagen fahren möchte, kann aber mit ein paar Tipps bei den Kosten für Treibstoff sparen.
Grundlage: Fahrzeugwahl
Der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars, unser Go-To wenn es ums Rundum-Sorglos-Paket im Urlaub geht, empfiehlt, schon bei der Buchung aufmerksam zu sein. Schließlich kommt es auch auf das Auto an, wie hoch der Spritverbrauch und damit die anfallenden Kosten letztendlich sein werden. Effiziente Verbrenner brauchen unter 5 Liter Benzin oder unter 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Moderne Motoren, etwa durch Hybrid-Unterstützung, und gute Aerodynamik verbessern die Sparsamkeit.


Auf der Website von autoverbrauch.at findet man laufend aktualisiert die jeweils 30 sparsamsten Autos ihrer Klasse. Ein guter Tipp ist zudem, in Regionen, die flach sind oder bei Citytrips auf zu große Fahrzeuge zu verzichten. Automatik-Getriebe gelten insgesamt als sparsamer. Für viele ist vielleicht naheliegend, ein Elektroauto mieten zu wollen. Sunny Cars empfiehlt, sich vorab aber eingehend mit dem Ausbau der Lade-Infrastruktur im Zielland zu beschäftigen. Während unseres Schottland-Roadtrips hätten wir uns auf ein Elektroauto nicht verlassen wollen.
Wie wichtig ist die Tankregelung beim Mietwagen?
Es gibt zwei Prinzipien, wenn es um die Rückgabe des Mietautos geht. Entweder, man entscheidet sich für “Full to Full” oder “Full to Empty”. Ersteres bedeutet, man übernimmt das Auto mit vollem Tank und gibt es so auch wieder zurück. Diese Variante ist die transparentere. Zweiteres heißt, dass man in Sachen Kosten wenig Kontrolle hat und oft mehr bezahlt. Schließlich entsteht durch das Betanken zusätzlicher Aufwand für den Verleiher.


Kleine Maßnahmen, billiger Mietwagen fahren
Viele Autos verfügen über spezielle Eco-Einstellungen und einen Tempomat. Der meiste Treibstoff wird beim Beschleunigen verbraucht. Wer mit dem Eco-Mode fährt und den Tempomat nutzt, kann dadurch sparen. Auch zu starke Klimatisierung, zu niedriger Reifendruck und Dachboxen steigern den Verbrauch.


Vorausschauendes Fahren, sanftes sowie seltenes Beschleunigen und konstante Geschwindigkeiten beeinflussen den Spritverbrauch positiv. Dass Tanken direkt an der Autobahn und in besonders abgelegenen Regionen teurer ist als dort, wo die Dichte an Tankstellen höher ist, weiß man von zuhause. Das gilt auch für den Roadtrip im Urlaub.