Egal, ob man mit dem eigenen Auto oder mit einem Mietwagen unterwegs ist: Es lohnt sich, die Verkehrsregeln des bereisten Landes sicherheithalber vor Abreise nochmal zu checken. Denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Und obwohl viele Verkehrsregeln in Europa gleich oder ähnlich sind, gibt es doch welche, die immer wieder überraschen. Unser liebster Mietauto-Anbieter, Sunny Cars, verrät, welche Verkehrsstrafen in Europa man mit etwas Recherche leicht vermeiden kann:
Spanien: Flipflops am Steuer


Es ist zwar nicht dezidiert verboten, mit Flipflops in Spanien Auto zu fahren, tun sollte man es dennoch nicht. Einerseits natürlich, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Andererseits, um hohe Bußgelder zu vermeiden. Stuft die Polizei nämlich das Outfit als “Verkehrsgefährdung” ein, werden bis zu € 80,– Bußgeld fällig. Für Arme oder Hände, die aus dem Autofenster ragen, zahlt man zwischen € 80,– und € 100,– an Strafe. Und wer in einem zu schmutzigen Auto unterwegs ist, muss mit bis zu € 200,– Kosten rechnen. Sunny Cars empfiehlt, im Falle eines Strafzettels innerhalb von 20 Tagen zu zahlen. Dann erhält man 50 Prozent Rabatt auf die Strafe.
Schweiz: Rasant ins Gefängnis


Die Eidgenossen erweisen sich in Sachen Geschwindigkeit als rigoros. Besonders empfindliche Übertretungen, etwa in einer 30er-Zone mit mehr als 70 kmH unterwegs zu sein, kann in der Schweiz mit bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet werden. Gestraft werden kann außerdem “unnötiger Lärm” zwischen 22 Uhr und 7 Uhr. Autotüren, Kofferraumdeckel und Motorhaube also nicht zuknallen und beim Gasgeben die Reifen nicht quietschen lassen.
Italien: Je später, desto teurer


Bella Italia kennt in Sachen Alkohol am Steuer keinen Spaß – zu Recht. Wie in Österreich und Deutschland liegt die zulässige Grenze bei 0,5 Promille. Darüber gibt’s teure Strafen. Überschreitet der Blutalkoholwert 1,5 Promille steht als Strafe Haft im Raum. Das Auto kann beschlagnahmt und anschließend zwangsversteigert werden. Vergehen in der Zeit zwischen 22 Uhr und 7 Uhr sind ein Drittel teurer als während des restlichen Tages.
Großbritannien: Höflich bleiben
Briten gelten als disziplinierte Autofahrende. Daran passt man sich am besten an und idealerweise schaut man sich sogar für zuhause etwas von ihnen ab. Besondere Rücksicht gilt, wenn es – wie so oft – regnet. Personen am Straßenrand mit Pfützenwasser nasszuspritzen ist ein absolutes No-Go. Dieses vermeintliche Missgeschick kann bis zu € 6.000,– kosten.


Griechenland: teures Pflaster
Wer mit Handy am Steuer in Griechenland erwischt wird, riskiert ein Bußgeld von € 350,– und den Führerscheinverlust für einen ganzen Monat. Bußgelder sollte man innerhalb von zehn Tagen bezahlen, ansonsten verdoppeln die sich einfach mal. Wer über 0,5 Promille am Steuer hat, zahlt nicht nur. Er riskiert zudem ein Fahrverbot von bis zu zehn Jahren.
Obwohl bei Sunny Cars das Rundum-Sorglos Paket inkludiert ist und man sich im Falle von Unfällen oder Schäden am Auto keinen Kopf machen muss, sind Bußgeldzahlungen natürlich vom Fahrenden zu begleichen; wenn sie nicht physisch direkt vor Ort ausgehändigt werden, erfolgt eine Nachsendung an die Heimadresse. Fahrverbote gelten zunächst im ausgesprochenen Land, können aber ernsthafte Konsequenzen im Heimatland nach sich ziehen. Deshalb: lieber nichts riskieren und auch im Urlaub verantwortungsvoll fahren!