Weil wir ja der Chill Report und nicht der Stress Express sind, kommt uns dieser Reisetrend wie gerufen! Die Rede ist von JOMO, der Abkürzung für “Joy of Missing Out”, also der Freude, nicht dabei zu sein. Sie stellt das Gegenteil von FOMO, der “Fear of Missing Out” dar. Doch was heißt das übersetzt aufs Reisen?
Warum wir JOMO lieben
Das Smartphone ist quasi immer mit dabei. Und mit ihm Stress. Denn nur ein Wisch mit dem Finger bringt uns nicht nur die Arbeitsmails direkt an den Liegestuhl, sondern auch noch den Vergleich mit der glitzernden Social-Media-Welt, vermeintliche Must-Haves, die Begehrlichkeiten wecken und dazu noch jede Menge schlechte Nachrichten. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen nach dem Echten sehnen, nach bewusster Regeneration, Verbindung mit sich selbst und Offline-Zeit.


Befeuert wird diese Sehnsucht natürlich durch eine Flut künstlicher Inhalte. KI generierte Bilder, Videos und Texte lassen uns instinktiv fühlen, dass nur Echtes von Bestand und Bedeutung ist. “Vor einigen Jahren wollten viele Gäste vor allem Abstand vom Alltag”, sagt Sonja Miko. Sie ist die Gründerin von Indigourlaub, einem österreichischen Spezialanbieter für Yogareisen. “Heute wünschen sich immer mehr Menschen Abstand von permanenter Erreichbarkeit und Reizüberflutung. Wir erleben, dass Stille und reduzierte Tage nicht als Verzicht empfunden werden, sondern als Möglichkeit, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.“
Retreats in Spanien, Österreich und Deutschland
Eingebettet in die weitläufigen Naturlandschaften und fernab vom Trubel erleben Reisende mit Indigourlaub den idealen Rahmen für eine Auszeit von Stress, Hektik und Smartphone. Egal, ob man ein stilles Yoga-Retreat, Ayurveda oder Breathwork und Meditation wählt: Im Mittelpunkt steht nicht der Verzicht auf etwas, sondern die Freude daran, einfach mal nicht dabei zu sein: im E-Mail Verteiler, im Gruppen-Chat oder der TikTok-Bubble. Schnell stellt sich eine Art JOMO ein. Und mit ihr ein Gespür dafür, was einem selbst guttut.


Auf Mallorca beispielsweise bietet das Programm “Achtsamkeit, Stille und Selbstbegegnung” einen bewussten Rückzug, umgeben von acht Hektar Grünland, auf der Finca Son Manera. Schweigezeiten, Meditationen und tägliche Yoga-Einheiten unterbrechen den Informationsfluss und lenken den Fokus auf die eigene Wahrnehmung. Eine weitere Alternative ist die Regenerationswoche im Kleebauer Hof Retreat Center im oberösterreichischen Mühlviertel. Hier verbinden sich Yoga und Ayurveda zu einem ganzheitlichen Programm. Neben Vorträgen und individuellen Yoga-Konsultationen umfasst es auch Kochworkshops.
Expertise aus Österreich
In Deutschland bietet Indigourlaub umgeben von bunten Blumenwiesen das Programm “Atem, Yoga und bewusstes Sein” am Mountain Retreat Center oberhalb von Aschau an. Dabei steht der Atem im Mittelpunkt. Teilnehmende lernen, wie sie den sinnvoll als Ressource nutzen können, um gezielt Stress zu reduzieren und als Methode zur Entspannung zu nutzen. Heimwärts geht’s mit jeder Menge hilfreicher Werkzeuge für den Alltag im Gepäck.


Dass die Reisen von Indigourlaub so beliebt sind, ist kein Zufall. Renommierte Programmleitende, sorgfältig ausgewählte Hotels und Retreats inmitten der Natur, dazu jahrelange Erfahrung stecken hinter dem Erfolg. Als Spezialist für Reisen mit den Schwerpunkten Yoga, Meditation & Achtsamkeit, Kreativ & Aktiv, Qi Gong, Fasten, Detox und Ayurveda bietet Indigourlaub mittlerweile 650 Reisen in 21 Länder an. Selbstverständlich ist respektvoller Umgang mit Mensch und Natur immer auch ein wesentlicher Bestandteil der Reisen.