Es ist mal wieder an der Zeit, etwas zuzugeben. “Von Influencern empfohlen” ist für mich alles andere als ein Qualitätskriterium. Spätestens seit Marvin Wildhages legendärem “HydroHype” Video weiß nämlich auch Oma, wie es dazu kommt. Normalerweise mache ich um diese Produkte dann sogar einen extra Bogen. Rabattcodes hier, “lauf’ nicht, renn” da: Wahrscheinlich bin ich zu alt für diese Art von Werbung.
Dachte ich jedenfalls auch im Zusammenhang mit air up® Flaschen. Denn dem kontinuierlichen Priming, dem besten Mann der Welt, meinem Fitnesstrainer und DM ist es zu verdanken, dass nun wirklich eine der bunten Flaschen auf meinem Schreibtisch steht und ich von meinen air up® Erfahrungen berichte. Aber von vorne.
Geruch schmecken
Gefühlt gab es eine Zeit, in der man keinen YouTube Creator schauen konnte, ohne ständig von air up® zu hören. Auch ohne dass ich mich bewusst dafür interessierte, bekam ich schnell mit, was dieses Wunderding ist: Eine Wasserflasche, auf die man Duftpods steckt. Während man trinkt, atmet man zugleich deren Duft ein. Das Gehirn tut, was es eben so tut und gaukelt uns vor, den Geruch zu schmecken. Wasser, das nach Cola, Zitrone oder sogar Candy riecht, ohne dass wir dafür künstliche Geschmacksstoffe, Zucker oder Süßungsmittel zu uns nehmen. Eigentlich eine gute Sache. Bestellbar im Onlineshop. Dort hin war mir der Weg dann doch irgendwie immer zu weit.


Dann kam die Hitzewelle. Mit ihr die Ermahnungen des besten Mannes der Welt: “Du trinkst zu wenig!”. Eine Aussage, die von meinem Personal schleudertraumaverdächtigem Nicken unterstrichen wurde. Jaaaaa … die Sache mit dem Wasser. Das ist halt langweilig. “Wasser ist mein Kaffee” dachte ich und verließ mich drauf, dass sich der Körper vor der vollständigen Vertrocknung schon melden werde.
Niederschwelliger Einstieg im Handel
Als ich dann eines besonders heißen Tages durch meinen DM schlendere und zufällig eine fein säuberliche Reihe bunter air up® Flaschen und Pods sehe, kann ich nicht anders. Ich gucke mir die Flaschen an. Eigentlich ganz hübsch. Gefrostetes Violett, soso. Geschmackspods … Lollipop, Bubble Gum, Blue Raspberry. Aha, aha. Ehe ich es mich versehe, stehe ich an der Kassa und bezahle so um die 45 Euro. Fast verschämt trotte ich mich meiner neuen Wasserflasche nach Hause. Haben sie mich also mürbe gemacht, die Werbung und die Männer.


Eigentlich glaube ich ja selbst nicht so richtig daran, dass sich an meinem Wasserkonsum etwas ändern werde. Ich habe es schließlich auch schon mit der vorwurfsvoll blinkenden Lucy Smart Cap von waterdrop probiert. Die war super, bis ihr zum ersten Mal der Saft ausging. Seither wartet sie darauf, wieder geladen zu werden. Umso überraschender ist es für mich, dass sich mit dem Einzug der air up® Flasche meine Flüssigkeitszufuhr tatsächlich und nachhaltig verdreifacht hat. Der Sprung in den stationären Handel hat air up® gut getan. Ich werde ständig auf meine Flasche angesprochen; viele kennen das Prinzip, wollen aber wissen, ob das wirklich funktioniert und ob man auch “ohne Influencer” kaufen kann.
Was ist denn nun das Fazit zu air up®?
Die Anwendung ist easy, die Duftpods funktionieren wirklich. Ich mag es gern schräg, meine Lieblinge sind daher Bubble Gum und Lollipop. Aber auch Ananas, Wassermelone und Pfirsich habe ich schon durch. Es gibt zwar eine Empfehlung, wie lang man einen Pod nutzen kann, aber ehrlicherweise wechsle ich die nach Gefühl. Lässt der Geschmack nach, kommt ein neuer drauf.


Mittlerweile gibt es über 25 Sorten, auch Limited Editions. Erhältlich sind dazu unterschiedliche Flaschengrößen und -designs, sogar zum Umhängen. Besonders beim Sightseeing in der Stadt sind die ganz praktisch. Ich würde ganz ehrlich meine air up® nicht mehr hergeben. Fun Fact: Produziert werden die Flaschen übrigens in Österreich! Eine Dreierpackung der Pods kostet ca. 9 Euro und ergibt 15 Liter Wasser mit Geschmack, ist also durchaus im Rahmen. Blöd ist nur der Plastikmüll, der durch das Wegwerfen der Pods entsteht.