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9 Dinge, die jeder fürs eigene Business & Leben von LUSH lernen kann

© Lush

Kosmetik-Fans wissen, dass es einfach keinen Winter ohne Snowfairy geben kann. Snowfairy, das ist der Weihnachtsbestseller des britischen Unternehmens Lush. Seit 20 Jahren erfreuen die pinken, glitzernden Shampoos, Duschgels, Bodylotions und Seifen mit ihrem Duft nach Zuckerwatte rechtzeitig zum Fest. Sie sind aber nur eines der vielen tollen Produkte von Lush, die nicht nur unser Leben schöner machen, sondern auch noch extrem nachhaltig sind.

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Und das sind sie seit mittlerweile 30 Jahren, also seit der Gründung 1995. Damals war Nachhaltigkeit noch kein Marketingschlagwort, sondern eine ganz verrückte Idee der sechs Menschen, die das Unternehmen in Großbritannien gründeten: Mo und Mark Constantine, Rowena Bird, Helen Ambrosen, Liz Bennett und Paul Grewes. Passend zu den beiden Jubiläen dieses Jahr haben wir uns angesehen, was das Geheimis von Lush ist. Und was jeder Mensch von der Marke lernen sollte.

Die Gründer von Lush
Jene Personen, die Lush gegründet haben. © Lush
Der erste Lush Shop der Welt
Der erste Lush Shop der Welt. © Lush

1. Scheitern als Chance

Lush entstand aus dem Kosmetik-Versandunternehmen Cosmetics To Go. Das Scheitern dieses Businesses führte zur Gründung jenes Unternehmens, das heute weltweit 900 Geschäfte in 51 Ländern hat, über 24.000 Menschen beschäftigt und letztes Jahr £ 690 Mio. Umsatz machte. Wir lernen: Nur weil Idee A nicht funktioniert hat, heißt das nicht, dass wir nicht auf einem anderen Gebiet erfolgreich sein können.

2. Menschen als Asset

Lush beweist, dass man auch dann selbst gut leben kann, wenn man andere gut leben lässt. Zum Beispiel die Mitarbeitenden. 10 Prozent des Unternehmens sind im Besitz der Angestellten. Die direkte Teilhabe am Erfolg des Unternehmens motiviert, inspiriert und lässt Menschen über sich hinauswachsen.

Das Unternehmen vor Lush.
Das Unternehmen vor Lush. © Lush
Das Unternehmen vor Lush.
© Lush

3. Die richtige Motivation

Lush entstand nicht aus der Motivation, Geld zu verdienen. Die Vision der Gründenden war es, die Welt besser zu machen: Weniger Verpackung, absolut keine Tierversuche in der gesamten Lieferkette, nachhaltige Rohstoffe und Social Responsibility als Motivation. Wir lernen ein weiteres Geheimnis von Lush: Wer aus Leidenschaft handelt, findet Menschen, die die eigene Vision teilen.

4. Anders sein als Benefit

Bei Lush ist man anders: Vielfalt wird gelebt, man verzichtet auf Werbung, die Marke kommt mit Augenzwinkern daher, nichts fühlt sich bemüht an. Kurz: Lush ist anders und dabei authentisch. Authentizität zahlt sich immer aus.

Fresh Handmade Cosmetics: Der Name ist Programm.
Fresh Handmade Cosmetics: Der Name ist Programm. © Lush
Fresh Handmade Cosmetics: Der Name ist Programm.
Fresh Handmade Cosmetics: Der Name ist Programm. © Lush

5. Qualität als Argument

Früher hieß es immer: Ein gutes Produkt braucht keine Werbung. In einer Welt, in der jede Brand um Aufmerksamkeit heischt, konzentriert sich das britische Kosmetikunternehmen komplett auf den Inhalt und die Benefits für die Anwendenden. Statt viel Geld in fancy Verpackung zu investieren, versucht man, Verpackung zu reduzieren und verzichtet teilweise ganz darauf. Und statt großer Social Media Etats verlässt man sich auf zufriedene Kundschaft.

6. Schritt für Schritt

Ein Geheimnis von Lush, das eigentlich eine Binsenweisheit ist: Man muss die Welt nicht an einem Tag verändern. Aber man kann jeden Tag daran arbeiten. Lieber viele kleine als gar keine Schritte gehen.

Handarbeit statt Massenware.
Handarbeit statt Massenware. © Lush
Handarbeit statt Massenware.
Handarbeit statt Massenware. © Lush

8. Es ist nie genug

Veränderung ist ein Prozess, keine To-Do-Liste, die man abhakt. Deswegen ist Mark Constantine auch immer noch an vorderster Front, wenn es darum geht, Prozesse zu optimieren, Produkte zu erfinden und noch ein bisschen mehr zu tun. Es gibt immer irgendeine Schraube, an der man drehen kann.

9. Veränderung ist nicht immer leicht

Am besten, man findet sich mit dem Gedanken ab, dass Veränderung ein Spaziergang ist. Sie kann oft richtig schwer sein. Aber sie ist notwendig und wichtig – und darf auch Spaß machen. Oder, wie Mark Constantine sagt: “Wir agieren wild, tapfer, manchmal tollpatschig, aber imer mit Mut und Courage.”



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