Keep Up to Date with the Most Important News

By pressing the Subscribe button, you confirm that you have read and are agreeing to our Privacy Policy and Terms of Use
Frühling in Südtirol Frühling in Südtirol

Südtirol nachhaltig erleben: 5 Tipps für bewusst Reisende

© Unsplash

Südtirol ist nicht nur die nördlichste Provinz Italiens. Es ist auch eine, die als autonome Region erweiterte Unabhängigkeit genießt. Diese Selbstständigkeit spiegelt sich auch oft deutlich wider, unterscheidet sich das inmitten der Alpen gelegene Gebiet doch in vielerlei Hinsicht vom Rest Italiens.

Werbung

Einer der signifikanten Gegensätze findet sich in der Art und Weise wie über Tourismus gedacht, wie er gelebt wird. Schließlich ist Slow Travel in Südtirol eher die Regel als die Ausnahme. Wenn man andererseits an die Hauptsaison an der oberen Adria, in Rom oder an der Amalfiküste denkt, liegen Welten dazwischen. Dass sich ein Aufenthalt in Alto Adige, so die offizielle Bezeichnung, lohnt, steht außer Zweifel. Wir haben Tipps für 5 besondere Orte, Erfahrungen und Erlebnisse.

Hofrestaurant Niedermayer

Hofrestaurant Thomas Niedermayr
© Meike Hollnaicher
Hofrestaurant Thomas Niedermayr
© Meike Hollnaicher

Im August 2026 wird an der Südtiroler Weinstraße mit dem familiengeführten Hofrestaurant am Bio-Weingut Thomas Niedermayer ein einzigartiger Ort eröffnen. Das Ziel: Kulinarik und Landwirtschaft möglichst eng miteinander zu verbinden. Gelingen soll dies mit dem Farm-to-Table-Prinzip. Denn Gemüse, Getreide und Obst stammen vom eigenen Hof, der Wein selbstredend aus eigenem Anbau. Weitere Produkte werden von Partnerbetrieben geliefert, die einen Fokus auf Tierwohl legen. Die Küche selbst geht dann noch einen Schritt weiter und verarbeitet von nose to tail alles. Während die Gäste saisonal verwöhnt werden, haben sie die Möglichkeit direkt in den Austausch mit Produzenten und Landschaft zu treten und die Verbindung von Mensch und Natur zu erschmecken.

Boutique Biohotel Gitschberg

Boutique Biohotel Gitschberg
© Boutique Biohotel Gitschberg, Andre Schönherr
© Boutique Biohotel Gitschberg, Andre Schönherr
© Boutique Biohotel Gitschberg, Andre Schönherr

Auf 1400 Meter Seehöhe zwischen Eisack- und Pustertal befindet sich mit dem Biohotel Gitschberg ein besonderer Ort des Rückzugs und der Lebenskraft. Ein Ort, an dem Nachhaltigkeit und Design harmonisch verbunden sind. Während Lärche und Zirbe die Architektur des auf dem Sonnenplateau gelegenen Hauses prägen, sind es biologische Inhaltsstoffe, die sich in Küche und Spa wiederfinden. Denn beide erfahren durch den Einsatz regionaler Zutaten Bereicherung und Einzigartigkeit. Während die Bio-Naturküche ehrlich, echt und naturverliebt auftritt, sorgen die Anwendungen mit Bergquellwasser und Kräuter-Naturkosmetik für die vollständige Entspannung.

Slow Travel in Südtirol: Sesvennahütte

Sesvennahütte, © Indira Habicher
Sesvennahütte, © Indira Habicher
Sesvennahütte, © Indira Habicher
Sesvennahütte, © Indira Habicher

Alles neu auf 2262 Metern Seehöhe. Seit Februar 2026 ist die vollständig umgebaute Hütte (mit Betriebspausen) wieder eröffnet und ganzjähriger Treffpunkt für Outdoor-Begeisterte. Die bewusst nachhaltige Bauweise mit Vollholzelementen sowie der Einsatz leim- und metallfreier Werkstoffe erfüllen die Ansprüche des neuen Pächterpaares Indira und Georg ebenso, wie jene des planenden Architekten Jürgen Wallnöfer. Den beide Betreibenden ist die Vermittlung echten Bergerlebens, mit dem Ruhe und Reduktion einhergehen sollen, treibendes Anliegen. Und so wird die über das Schlinigtal erreichbare Schutzhütte künftig erste Anlaufstelle für jene sein, die auf der Suche nach authentischen Naturerlebnissen sind.

Villnösser Bergfrühling

Villnösser Bergfrühling, © Patrick Schwienbacher
© Patrick Schwienbacher
Villnösser Bergfrühling
Villnösser Bergfrühling, © Patrick Schwienbacher

Das Villnößtal ist ein 24 Kilometer langes Tal in den Südtiroler Dolomiten. Zwischen 29. Mai und 7. Juni 2026 steht es ganz im Zeichen des Bergfrühlings. Dann nämlich nehmen die Bergkräuter in Zusammenarbeit mit Slow Food Travel eine zentrale Rolle in der hiesigen Gastronomie ein. Bekannte regionale Gaststätten wie das Dreimädelhaus oder die Geisler Alm servieren in diesem Zeitraum traditionelle Gerichte mit modernem Twist in Begleitung eines eigens kreierten Frühlingsaperitifs – ein gastronomisches Erlebnis, das sich Reisende nicht entgehen lassen sollten.

Weingut Radoin 1560

© Radoin 1560
© Radoin 1560
© Radoin 1560
© Radoin 1560

Während sich der typische Weinbau hierzulande klassischerweise in einigen hundert Metern Seehöhe abspielt, will Sepp Perwanger mit seinem Radoin 1560 viel höher hinaus. Denn der Betrieb befindet sich, nomen est omen, auf 1560 Metern über Mittelmeer-Niveau und ist damit die höchstgelegene Weinkellerei Europas. Chardonnay und Gewürztraminer aus Lagen im Etschtal rund um Montana werden hier ebenso in kleinen Mengen mit umso größerer Sorgfalt verarbeitet, wie Pinot Noir Riserva aus Unterglen. Der Kontrast zwischen der hochalpinen Lage der Kellerei und den tiefer gelegenen Weinbergen spiegelt sich im Charakter der Weine wider. Im Resultat ist der durch besondere Temperatur- und Luftdrucksverhältnisse geformte Wein erlebens- vor allem aber trinkenswert.



Weiterlesen:

View Comments (1) View Comments (1)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert