Die Fortsetzung des Kultfilms „Der Teufel trägt Prada“ startet in den Kinos und New York kann sich wieder mal von seiner spannendsten Seite zeigen. Wir verraten, welche Filmlocations von “Der Teufel trägt Prada 2” man besuchen und wie der perfekte Film-Trip nach New York aussehen kann.
Set-Jetting in New York City
In New York fühlt man sich, als wäre man mitten in einem Film. Gelbe Taxen, rauchende Gullideckel und Wolkenkratzer, die so hoch sind, dass der Nacken bei einem Stadtbummel ordentlich trainiert wird. Zudem sieht jede zweite Häuserzeile wie ein Filmset aus. Das ist kein Wunder, immerhin wurden hier bereits unzählige Streifen gedreht.

So auch die Fortsetzung des Kultfilms „Der Teufel trägt Prada“: Nach 20 (!) Jahren treffen Mode-Magazin-Chefin Miranda und ihre Assistentin Andrea wieder aufeinander. Der Film startet am 30. April in den österreichischen Kinos und wurde hauptsächlich in New York gedreht. Für alle, die ihren nächsten New York-Trip mit Set-Jetting verbinden wollen, haben wir die wichtigsten Drehorte zusammengestellt und verraten, was sich dort sonst noch erleben lässt.
Das Waldorf Astoria
Los geht es mit einem echten New Yorker Klassiker: das Waldorf Astoria. Das legendäre Hotel wurde nach einer aufwendigen Renovierung im vergangenen Sommer wiedereröffnet und direkt als Drehort genutzt. Im Trailer ist es schon ganz kurz zu sehen. Gedreht wurde in der sogenannten Peacock Alley, in der auch die weltberühmte goldene Uhr steht, die im Film zu sehen ist. Sie wurde ursprünglich für die Columbian World‘s Exposition 1893 in Chicago entworfen und in London hergestellt.


In der Peacock Alley können sich alle aufhalten, egal ob Hotelgast oder nicht. Die Cocktailkarte wurde extra für den Film um einen ganz besonderen Tropfen erweitert. Der Devil’s Martini ist für einen begrenzten Zeitraum bestellbar und beinhaltet Grey Goose Vodka, Sakura-Wermut sowie Hibiskus-Blüte und einen seltenen Baby-Bergpfirsich aus Japan anstelle einer Olive. Dieser steckt an der ikonischen Gabel, die im Film-Logo den Absatz des roten Schuhs darstellt.


Das McGraw-Hill-Gebäude
Eine der zentralsten Filmlocations von “Der Teufel trägt Prada 2” befindet sich ebenfalls mitten in Manhattan, und zwar an der 6th Avenue zwischen der 48th und 49th. Das McGraw-Hill-Gebäude dient in beiden Teilen von „Der Teufel trägt Prada“ als Bürogebäude des fiktiven Mode-Magazins „Runway“ sowie des Elias-Clarke-Verlags.
Die 49th Street zwischen der Radio Music Hall, dem McGraw-Hill-Gebäude und dem Waldorf Astoria taucht ebenfalls immer wieder im Film auf und bietet sich für einen Spaziergang an, bei dem immer wieder Drehorte aus dem Film auffallen werden.
Die Radio City Music Hall
Die Radio City Music Hall ist eine Ikone in New York und war einst einer der wichtigsten Orte für Radiokonzerte. Im Trailer ist sie gleich zu Beginn hinter Andy (Anne Hathaway) zu sehen. Als es 1932 eröffnete, war es das weltgrößte Filmtheater seiner Zeit. Heute finden dort immer noch Konzerte Comedy Shows und Theaterstücke statt.


Gleich nebenan befindet sich das berühmte Rockefeller-Center. Es ist wie eine kleine Stadt angelegt und bietet Cafés, Restaurants, Shops und eine der besten Aussichten über die Stadt: Vom Top of the Rocks blicken Besuchende unter anderem auf das Empire State Building sowie auf den Central Park. Es gibt sogar die Möglichkeit, das weltberühmte Foto nachzustellen, auf dem Bauarbeiter auf einem Stahlträger in schwindelerregender Höhe sitzen. Dafür baute man bewegliche Balken nach. Samt Anschnallmöglichkeit.
House of Dior
Das House of Dior spielt im zweiten Teil von „Der Teufel trägt Prada“ eine wichtige Rolle, denn dort arbeitet inzwischen Emily Charlton (gespielt von Emily Blunt) als Führungskraft. Das High-Fashion-Gebäude befindet sich an der 23 E 57th Street und wer das nötige Kleingeld hat, kann hier eine Runde shoppen gehen.


Ganz in der Nähe gibt es derzeit noch ein spannendes Fotomotiv, ebenfalls aus dem High-Fashion-Bereich: Die gestapelten Koffer von Louis Vuitton. Das gigantische Kunstwerk verdeckt die Baustelle dahinter. Dort wird nämlich derzeit der Louis-Vuitton-Store umgebaut. Sämtliche Details wie Griffe und Nieten wirken täuschend echt und der größte Griff soll sogar zwei Tonnen wiegen.
American Museum of Natural History
Am westlichen Teil des Central Parks an der 79th Street gibt es einen Drehort, der sich mit einem Besuch im Museum verbinden lässt: Das American Museum of Natural History. Hier drehte man vor allem Szenen mit Meryl Streep und Stanley Tucci. Auch im ersten Teil kommt das Museum vor und ist dort Austragungsort einer Gala.


Alternativ gibt es in Manhattan auch das Met, also das Museum of Metropolitan Art an der 5th Avenue oder das MoMa, das Museum of Modern Art an der 53th Street. Die dritte und gleichzeitig niedlichste Abkürzung im Bunde ist das MoMi, das Museum of the Moving Image in Queens. Die Reise raus aus Manhattan lohnt sich, denn das Museum ist ein Abenteuer für sich. Man sollte ein paar Stunden Zeit einplanen. Hier gibt unter anderem eine Jim-Henson-Ausstellung mit zahlreichen Muppets.
Hudson Yards
Die Hudson Yards sind neben dem Central Park eine weitere Oase mitten im hektischen Manhattan. Dort steht unter anderem die riesige Skulptur „The Vessel“, die nun auch wieder begangen werden kann. Die umliegenden Straßen nutzte man ebenfalls für Dreharbeiten. Ganz in der Nähe steht noch bis zum 4. Mai ein riesiger roter Schuh, der als Fotomotiv und Promo für den zweiten Teil von „Der Teufel trägt Prada“ dient.


Daneben gibt es einen kleinen Kiosk, wo manchmal Originalausgaben von „Runway“ verteilt werden. Ebenfalls in der Nähe liegt die kürzlich eröffnete Aussichtsplattform „The Edge“, die Besuchenden einen ganz neuen Blick auf Manhattan verspricht. Wer nicht so hoch hinaus möchte, sollte die Highline ansteuern. Der rund zwei Kilometer lange Park verläuft über den Straßen auf einer ehemaligen Güterbahntrasse.
Weitere Filmlocations in New York
Den Central Park kennt man aus unzähligen Filmen. Wer sich nicht selbst auf die Suche nach einzelnen Drehorten machen möchte, bucht am besten eine Movie-Tour, bei der verschiedene Spots in einem Teil des Parks gezeigt werden. Für eine luxuriöse Pause mit Film-Relation eignet sich das ikonische Hotel „The Plaza“. Hier wurde unter anderem der Film „Kevin allein in New York“ gedreht und zum Afternoon Tea gibt es Champagner und köstliche Häppchen in einem äußerst edlen Ambiente. Das kulinarische Erlebnis kostet ab 130 Dollar pro Person – und ist damit weit günstiger als eine Übernachtung.


Im Rockefeller Center gibt es neben der spektakulären Aussichtsplattform auch die NBC-Studios, in denen das Rundfunkfernsehen seine ersten Schritte machte. Heute werden dort unter anderem Late-Night-Shows produziert. Geführte Touren gewähren einen Blick hinter die Kulissen. Sie sollten im Voraus gebucht werden und kosten 48 Dollar. Als krönender Abschluss darf ein Besuch am Broadway nicht fehlen. Zahlreiche Filme sind hier in ihrer Musicalfassung zu bewundern. Tipp: Bis zum frühen Abend warten und kurzfristig ein Ticket an der Abendkasse kaufen. Denn dann kann es durchaus passieren, dass ein Ticket statt 199 Dollar nur noch 99 Dollar kostet. .
Infos für den New York Trip
Flug: Finnair bietet Flüge über Helsinki nach New York an. Die Airline erneuerte kürzlich ihre gesamte Langstrecken-Flotte und Reisende dürfen sich über eine neue Kabinenausstattung in der Economy, Premium Economy und Business Class freuen.
Einreise: Für die Einreise in die USA sind ein ESTA (rechtzeitig beantragen!) sowie ein gültiger Reisepass nötig.
Öffis: Wer in New York unterwegs ist, sollte sich eine Omny-Card besorgen. Die wird aufgeladen und dann kann man im Bus oder an der U-Bahn-Station einfach zahlen. Eine Fahrt kostet 3 Dollar, ein 7-Tage-Ticket kostet 34 Dollar.
Hotels: Rauer Industrial-Style und typisches New-Yorker-Wohnzimmer-Flair gibt es im Ace Hotel New York. Es ist nahe am Empire State Building gelegen und somit ein sehr guter Ausgangspunkt für Erkundungstouren. Eine Übernachtung gibt es ab 160 Euro. Wer direkt am Times Square übernachten möchte, sollte sich das Tempo by Hilton genauer anschauen. Die Zimmer bieten einen spektakulären Blick auf den belebten Ort und die Ausstattung ist hochmodern. Mit etwas Glück gibt es ein Zimmer schon ab 200 Euro, die Preise steigen aber auch schnell auf über 500 Euro.
Die Reise wurde unterstützt von NYC Tourism