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Autofahren in Schottland Autofahren in Schottland

Autofahren in Schottland: Die besten Tipps für den Roadtrip

© Unsplash

Wer nach Schottland reist, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, das Land in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Von urbanen City Vibes in Edinburgh und Glasgow über die imposanten Highlands und Hebriden bis zu einsamen Küstenregionen hat es unheimlich viel zu bieten. Vor dem Autofahren in Schottland muss man dabei nicht zurückschrecken – es ist nur gut, einige Dinge vorab zu wissen. Wir haben die besten Tipps für einen Roadtrip.

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Mietwagen für Schottland buchen: Sunny Cars!

Als Roadtrip-Fans können wir aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es einfach keinen besseren und unkomplizierteren Mietwagenanbieter gibt als Sunny Cars. Wer hier ein Auto bucht, muss bei der Übernahme keine zusätzlichen Versicherungen abschließen. Hier ist alles inkludiert, auch die Vollkasko. Sie deckt selbst Glasbruch und Probleme mit dem Unterboden. Tipp: Nicht das größte Auto nehmen, aber eines, das mit Schlaglöchern und Dirtroads zurecht kommt. Unbedingt auf Automatik achten, das macht das Linksfahren einfacher.

Ideale Wahl für unseren Schottland Roadtrip: BYD Full Hybrid
Ideale Wahl für unseren Schottland Roadtrip: BYD Hybrid. © The Chill Report
Ideale Wahl für unseren Schottland Roadtrip: BYD Hybrid. © The Chill Report
Ideale Wahl für unseren Schottland Roadtrip: BYD Hybrid. © The Chill Report

Braucht man einen internationalen Führerschein für Schottland?

Nein. Der österreichische Führerschein, auch die rosa Papiervariante, reicht für Schottland vollkommen aus. Wichtig ist es, ihn im Original mitzuführen. Die sogenannten “internationalen” Führerscheine sind eigentlich nur Übersetzungen und innerhalb Europas nicht erforderlich.

Wie einfach kommt man mit dem Linksverkehr in Schottland zurecht?

Die Eingewöhnungsphase dauert nicht sehr lang. Schon nach wenigen Minuten in einem für den Linksverkehr gedachten Auto hat man den Dreh raus. Man darf eigentlich nur nicht zuviel darüber nachdenken. Gut ist, dass die Einheimischen sehr disziplinierte Autofahrende sind. Sie halten sich an die (etwas niedrigeren) Geschwindigkeitsbegrenzungen, sind geduldig, hupen und drängeln nicht. Sehr moderne Mietautos, zum Beispiel von BYD, kommen mit großem Display samt Navi, das sogar anzeigt, welche Spur man beim Überqueren einer Kreuzung auf der anderen Seite nehmen muss.

Fahren in der Stadt
© Unsplash
Fahren in der Stadt
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Keine Angst vor dem Kreisverkehr! Davon gibt es in Schottland wirklich viele, los geht es eigentlich direkt nach der Ausfahrt vom Mietwagen Center am Flughafen Edinburgh. Die sind so gebaut, dass man ohnehin nur in der richtigen Richtung einfahren kann. Unbedingt im Kopf behalten, dass man vor dem Einfahren nach rechts schauen muss. Bei mehrspurigen Kreisverkehren am besten die linke Spur nehmen. Auf der Autobahn hält man sich als langsames Auto links, überholt wird entsprechend rechts.

Parken in Schottland

Die wichtigste Regel, wenn es ums Parken in Schottland geht, betrifft zwei gelbe Striche. Sieht man die am Straßenrand, ist an dieser Stelle das Parken verboten. Nicht nur in den größeren Städten wie Glasgow und Edinburgh gibt es gute, öffentliche Parkplätze, sondern eigentlich überall in ganz Schottland. Diese sind in den allermeisten Fällen kostenpflichtig, vor allem, aber nicht nur, an touristischen Plätzen. Beim Glenfinnan Viaduct fallen da gleich mal £ 5 an, bei vielen Lochs so um die £ 3. Oft kann man ganz einfach übers Handy bezahlen, dann muss man nur das Kennzeichen eingeben. Ein Blick auf die Parkordnung lohnt sich, denn oft gibt’s auch Pay and Display Parkplätze. Hier muss man das Parkticket hinter die Windschutzscheibe legen.

Selbst in touristisch unbedeutenden Regionen zahlt man Parkgebühren.
Unterwegs durch Schottland. © The Chill Report
Unterwegs durch Schottland. © The Chill Report
Unterwegs durch Schottland. © The Chill Report

Enge Straßen

Viele Straßen in ländlichen Gegenden sind eng oder gar einspurig, und sehr kurvenreich. Am besten, man passt die Geschwindigkeit an diese Gegebenheiten an und behält den Straßenrand im Auge. Denn kommt einem auf einem engen Abschnitt ein anderes Auto entgegen, muss man ausweichen. Dafür gibt’s Ausweichbuchten, zu denen man gegebenenfalls zurückschieben muss. Eine wirkliche Regel, wer hier Vorrang hat, gibt es nicht. Kommunikation ist key. Diese Ausweichbuchten dürfen übrigens keinesfalls zum Parken verwendet werden. Wir haben sie auch hin und wieder genutzt, um schnelleren Verkehr vorbeizulassen. Als Reisende waren wir eher im Cruise als im Speed Modus unterwegs.

Auch so können Straßen aussehen. © The Chill Report
Auch so können Straßen aussehen. © The Chill Report
Einspurige Straße Schottland
Auch so können Straßen aussehen. © The Chill Report

Mit dem Elektroauto durch Schottland?

So sehr wir die elektrische Unterstützung unseres Hybrid-Mietwagens auch schätzten, würden wir derzeit noch von einer rein elektrischen Fahrt durch Schottland abraten. Es ist machbar, erfordert aber aufgrund relativ dünner Ladeinfrastruktur ein höheres Maß an Planung. Spontan mal einer unbekannten Straße folgen, das überlegt man sich dann am besten zweimal. Die Highlands und die Hebriden sind mit Ladestationen noch weniger ausgestattet als der Rest des Landes und (noch) ist das Aufladen eine eher langwierige und kostspielige Angelegenheit.



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