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Neuer Reisetrend: Reduced Stimulus Trips

© Avril Canard

Unsere Welt ist schnelllebig und atemlos geworden. Gleichzeitig ist sie so zugänglich wie noch nie zuvor. Dank Instagram und Co. ist uns kein Ort mehr fremd. Wir haben das Gefühl, ohnehin schon alles zu kennen und die Bilder auf Social Media zu wiederholen. Reiseziele verkommen zu Instagram Bucketlists. “Experiences” sind ein Muss jeder Reise geworden.

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Genau dem setzen Reduced Stimulus Trips nun ein Ende. Die neue Form der Luxusreise verspricht vor alle eines: kein einziges nennenswertes Erlebnis. Klingt absurd, doch der internationale Jetset lässt sich diese Art der Reise einiges kosten.

Raus aus der Erlebnisschleife

“Unsere Reisenden haben alles, nur keine Langeweile. Wir geben ihnen mit unseren Trips genau das, was sie sich so sehnlich wünschen”, erklärt Taed Ium. Der Unternehmer hat sich mit Reduced Stimulust Trips mittlerweile eine goldene Nase verdient. Er bietet Ausflüge auf niedrigstem Niveau, durchgeplant von Anfang an. “In der Regel bringen wir unsere Gäste im Privatjet an ihr Reiseziel. Jeder erhält einen Stehplatz, um Bequemlichkeit von vornherein auszuschließen. Gleichzeitig ist so ein Stehplatz ja auch gesünder für die Durchblutung.

Aprilscherz 2026
© Avril Canard
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Als Bordverpflegung serviert man den Gästen eine Emulsion aus lauwarmem Wasser, Sous-Vide gegarten H20-Croutons und darüber geschwenkter Kamillenblüte. “Selbstverständlich verzichten wir auf jede Art von Bordentertainment”, erklärt Ium. “Die meisten unserer Gäste wählen das Upgrade-Paket”, so der findige Unternehmer. Es beinhält neben schmucklosen Ohrstöpseln eine schwarze Augenbinde. So entfällt die Versuchung, aus dem Fenster zu blicken oder sich vom Muster des Teppichs zu selbstständigen Gedanken hinreißen zu lassen.

Reduced Stimulus Trips: Die beliebtesten Routen

Wenn der Privatjet erst einmal gelandet ist, bringt ein Fahrradbote die Passagiere zum Herz ihrer eigentlichen Reise: dem Besuch der gewählten Destination. “Es ist erstaunlich schwierig, Orte mit wenig Aufregung und Erlebniswert zu finden”, so der Reiseanbieter. Fündig wird er dennoch immer wieder, etwa im westlichen Niederösterreich. “Es ist wichtig, jeden Schritt der Reise zu bedenken.” Taed Ium und sein Team versichern sich vorab von der absoluten Reizlosigkeit eines Reiseziels. An den Hauptrouten seiner Führungen entfernt man daher extra den Blumenschmuck. “Sowohl besonders hässliche als auch besonders schöne Einheimische bitten wir, während der Touren in ihren Häusern zu bleiben.”

Aprilscherz 2026
© Avril Canard
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Statt hochwertiger Hotels stellen bereits vorab aufgestellte Glamping-Zelte die nichtssagenden Unterkünfte dar. Wohltemperiert, so dass die Gäste weder frieren noch schwitzen und sich zu keiner Gefühlsregung verlockt sehen, erwarten diese die Reisenden. In Sachen Wellness verlässt man sich auf einen nihilistischen Ansatz. Dass Reisen wie diese unglaublich aufwändig zu organisieren sind, ist klar. Den Aufwand lässt sich das Team rund um Taed Ium fürstlich entlohnen. “Es gibt aber auch Touren, die einfacher zu organisieren sind, weil die örtlichen Gegebenheiten einem in die Karten spielen”, so der Experte, “etwa drei Stunden Amstetten.”



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