Der zweite Freitag im Januar ist Statistiken zufolge jener Tag, an dem die meisten Menschen ihre guten Vorsätze wieder über Bord werfen und sich in alte Muster zurücktreiben lassen. Der Quitters Day 2026 ist heute. Woher er kommt, was er bedeutet und warum er eigentlich eine große Chance darstellt.
Die Sache mit den guten Vorsätzen
Ein guter Vorsatz ist schnell gefasst – oft haben wir schon während der Weihnachtszeit einige vage Entschlüsse diesbezüglich gefasst. Ganz nach dem Motto “Jetzt ist es auch schon egal” vielleicht bei einer “letzten” Zigarette, einem “letzten” Serienmarathon oder dem “letzten” verputzten Keks. Am Silvesterabend wird dann nochmal angestoßen – natürlich auch ein “letztes Mal”. Denn Schlag Mitternacht beginnt ja schließlich ein komplett neues Leben. Also, das heißt … vielleicht erst, nachdem der Champagner ausgetrunken ist. Schließlich war der teuer. Und nach dem Mitternachtsgulasch.


Und nach dem Katerfrühstück. Überhaupt – gilt der 1. Januar denn schon so wirklich? Erst mal nüchtern werden. Ah, der 2. Januar. Jetzt aber. Motiviert werden Zigarettenpackungen entsorgt, Süßigkeiten verschenkt und Verträge in Fitnessstudios abgeschlossen. Der Sportzubehör-Handel verzeichnet ein erneutes Umsatz-Hoch, Wearables trenden und die Download-Charts werden von Fitnesstrackern angeführt. Die Menschheit ist zu Beginn des neuen Jahres voller Tatendrang. Allerdings: Der hält gerade einmal zwei Wochen an.
Was ist der Quitters Day?
Die Fitness-App Strava, vor allem bei Lauffans und Rad-Cracks beliebt, verzeichnet in den ersten zwei Januar Wochen ebenfalls immer ein Hoch an aufgezeichneten Aktivitäten. Doch dann kommt der Knick: Am zweiten Freitag des Jahres sinkt die Nutzung eklatant. Ein Phänomen, das viele regelmäßige Gym-Besuchende nur allzu gut kennen. Die gute Nachricht: Der Quitters Day 2026 ist schon heute. Das heißt, ab Morgen kommt man dann wieder ohne Wartezeiten durch die eigene Routine. Und auch jenen, die für dieses Jahr etwas vorgenommen haben, hilft das Wissen um den “Todestag der guten Vorsätze”. Denn wer es nur ein paar Tage länger durchhält, der hat eigentlich schon gewonnen.


Es ist nämlich ein Irrglaube, dass es Motivation braucht, um etwas durchzuziehen. Viel, viel wichtiger ist Disziplin. Aber auch die muss man nur etwa 66 Tage durchhalten. Dann ist aus ihr Routine geworden. Neue Gewohnheiten sind entstanden. Diese zu verfolgen, ist dann ein Kinderspiel. Wer also schon 14 Tage Motivation mitgebracht hat, kann diese heute, am Quitters Day 2026, über Bord werfen. Vorausgesetzt, man hat Disziplin für die nächsten 52 Tage im Gepäck. Spätestens am 7. März übernimmt dann nämlich die viel energiesparendere Routine.
Lifehacks für gute Vorsätze
Umfragen zeigen, dass das Grundthema guter Vorsätze 2026 recht ähnlich ist wie in den vergangenen Jahren. Die meisten Menschen wollen an ihrer Gesundheit arbeiten: Übergewicht loswerden, Muskeln aufbauen, etwas für die Herzgesundheit tun, vernünftiger essen, Zigaretten- und Alkoholkonsum reduzieren. Ein noch eher neuerer Vorsatz ist die Reduktion von Social-Media-Zeit.


Die Erfolgsquote all dieser Vorhaben hat einerseits schon damit zu tun, ob man aus eigenem Wunsch heraus etwas verändern möchte. Nur dann gelingt’s nämlich dauerhaft. Ist dem so, helfen folgende Strategien:
- Konkretes Formulieren eines messbaren Ziels
- Visualisieren von Endzielen, etwa durch Pinterest Boards
- Aufteilen in Etappenziele inklusive Belohnungen
- Sichtbarmachen von Fortschritten, zB. durch Tracker, händisch ausgefüllte Bullet-Journals, Kreuze im Kalender
- Gleichgesinnte suchen – vor allem in Sachen Sport kann das den Unterschied machen
- Hilfe von Profis annehmen. Eventuell ist ja für den Beginn Personal Training eine hilfreiche Sache?
Selbstverständlich gibt es auch jede Menge spezielle Angebote am Jahresbeginn für alle Menschen, die sich einen gesünderen Lifestyle wünschen. Egal, ob Bootcamps oder Detox-Retreats: Wir haben die besten Adressen für einen gesunden Start ins Jahr gesammelt.
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