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Sommer in Irland Sommer in Irland

Beltane: Wenn keltische Feuer den irischen Sommer einläuten

© Tourism Ireland

Éire, wie der westeuropäische Inselstaat in der Landessprache eigentlich heißt, fasziniert. So kamen auf die nur knapp 5,4 Millionen Einwohnenden im Jahr 2025 mehr 6 Millionen Touristen. Und die kamen aus guten und zahlreichen Gründen. Denn die grüne Insel hat allerhand zu bieten. Man denke an die tollen landschaftlichen Gegebenheiten, kulturelle Phänomene oder abwechslungsreiche Möglichkeiten Outdoor-Abenteuer zu erleben. Mit am schönsten präsentiert sie sich wohl, wenn der Sommer in Irland anbricht. Genau jener Anbruch wird seit Urzeiten mit einem einzigartgen Ritual gefeiert: Beltane.

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Die Nacht zum 1. Mai

Nichts symbolisiert das Wiedererwachen der irischen Fauna und Flora so gut, wie das keltische Ritual der Beltane. Es markiert traditionell den Zeitpunkt des Aufblühens der Landschaften, der Rückkehr des milden Klimas und ist auch der Moment, ab dem Lämmer wieder die grünen Weiden bevölkern dürfen. Wenn also in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai vielerorts Feuer entzündet werden, so handelt es sich dabei um althergebrachte Freudenfeuer mit tieferer Bedeutung. Mit ihnen werden Fruchtbarkeit und Neubeginn zelebriert.

Feuer in Irland
© Tourism Ireland
Beltane Feuer
© Tourism Ireland

Ganz besondere Bedeutung nehmen die Feierlichkeiten am mythischen Hill of Uisneach ein. Der geografische und spirituelle Mittelpunkt Irlands war dereinst Sitz von Königen, druidischer Kultort und heiliges Zentrums des heidnischen Irlands. Noch heute versammeln sich hier hunderte Menschen, um den Mai zu begrüßen und in die Nacht zu tanzen.

Sommer in Irland: Beeindruckende Landschaften

Wenn hierzulande also der Frühling noch im Werden ist, zeigt sich die grüne Insel bereits von ihrer schönsten Seite. Dank des Golfstroms herrscht mildes atlantisches Klima vor, das dem Inselstaat dahingehend einen zeitlichen Vorsprung gegenüber Konintentaleuropa gewährt. So erblühen die Wildblumen bereits und sorgen für ein farbenpächitges Spektakel. Sehenswert auch die unzähligen Gärten Irlands. Beispielsweise der Mount Usher Gardens in Wicklow. Wer das Blütenmeer aus Azaleen, Magnolien und Kamelien einmal bewundern durfte, vergisst den Anblick so schnell nicht wieder.

Sommer in Irland
© Tourism Ireland
Sommer in Irland
© Tourism Ireland

Doch sind es nicht nur die Blüten, die Wicklow besuchenswert machen. Durch den EcoTrail ziehende Pony-Herden sind ein mindestens ebenso ergreifender Anblick und zeugen ebenso wie die Nationalparks Killarney und Glenveagh mit ihren Moorlandschaften von der Vielfalt irischer Natur.

Outdoor-Erlebnisse

Wenn die Nachwehen des Winterschlafs also endgültig abgeschüttelt sind, bricht auch die ideale Zeit für Aktiv-Urlaubende an. Dann nämlich können Wandernde die Küsten entlag pittoresker Klippen erkunden und Radfahrende die ruhigen Landstraßen durch Kerry oder Connemara befahren. Und auch jene, die sich im Wasser zuhause fühlen, kommen bereits jetzt auf ihre Kosten. Surfende finden nämlich an den Atlantikstränden rund um Donegal, Sligo und Clare schon im Frühjahr perfekte Bedingungen. Andererseits zieht es auch Kajakfahrende auf die Flüsse hin zu den noch ruhigen Buchten.

Kajakfahren in Irland
© Tourism Ireland
Sommer in Irland
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Warum Reisende im April und Mai nach Irland sollten?

Die Vorzüge liegen geradezu auf der Hand. Zum einen werden die Tage länger und die Temperaturen milder. Das alleine bietet die idealen Voraussetzungen um die einmalige Natur der Insel aktiv zu erleben und zu bestaunen. Andererseits ist man dann noch weit weg von der touristischen Hauptsaison. Und hat somit gute Chancen die gewonnenen Eindrücke in aller Ruhe zu verarbeiten und genießen. Außerdem können gerade Einwohnende Zentraleuropas ihrer unter Umständen noch recht frischen Heimat kurzfristig entkommen und die ersten Sommertage schon früh im Jahr verleben.

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