Wir schließen die Augen und denken an Safari. Sofort drängen sich Bilder von wilden Tieren, romantischen Game Drives, und Sundowner. Man vermeint, die vielfältigen Stimmen der Savanne zu hören und die endlosen Sternenhimmel sehen zu können. Dazu Guides, die mit unglaublichem Wissen punkten und luxuriöse Glampingzelte, die mit Leder und afrikanischem Kunstwerk geschmückt sind … Doch halt. Denn zumindest in Sachen Unterkunft gibt’s ab sofort eine Überraschung. Mit der Lemala Osonjoi Lodge eröffnete nämlich eine neue Safari Lodge in Tansania, die anders ist. Komplett anders.
Wohnen am Kraterrand
Lemala Camps and Lodges verfügt über eine wunderschöne Kollektion luxuriöser Lodges, privater Villen und Zeltcamps an unterschiedlichen spektakulären Orten Afrikas. Etwa in Tansanias Serengeti, Ngorongoro und Tarangire sowie entlang des Nils in Uganda. Das neueste Mitglied ist zweifelsohne eines der bislang Mutigsten – das beginnt schon bei seiner Lage. Zu finden ist es nämlich am Ostrand des Ngorongoro-Kraters auf 2.500 Metern über dem Meeresspiegel. Gelegen in einem UNESCO-Welterbe, oberhalb der weltweit größten intakten vulkanischen Caldera, bietet die Region eines der artenreichsten und eindrucksvollsten Ökosysteme des Kontinents.
Gäste erreichen in nur 20 Minuten Fahrtzeit den Kraterboden und kommen dadurch in den Genuss morgendlicher Tiersichtungen und der abendlichen “Golden Hour”. Begegnungen mit seltenen Arten, etwa Spitzmaulnashörnern, Elefanten und Großkatzen, schaffen Momente für die Ewigkeit. Dank privater Lunches am Kraterboden können Gäste ganztägige Pirschfahrten erleben. Und erst abends wieder in die Lemala Sonjoi Lodge zurückkehren. Obwohl das natürlich ebenfalls außergewöhnlich ist.
Alpen in Afrika: Architektur anders
Nähert man sich der neuen Safari Lodge in Tansania, muss man blinzeln. Fast wirkt es, als wüchse sie organisch aus der Natur hervor. Das ist kein Zufall: “Osonjoi wurde so gestaltet, dass es sich natürlich in die Umgebung einfügt, nicht als Fremdkörper”, erklärt Leanne Haigh, die CEO von Lemala Camps & Lodges. Das Kunststück gelang, indem man auf Elemente setzte, die auch in der Alpenarchitektur vorkommen. So wie pigmentierter Zement, Altholz und großzügige Panoramafenster.
Im Inneren machen jede Menge durchdachter Details die Lodge zu einem “Home away from Home”. So liest man im Daybed am knisternden Feuer des Kamins ein gutes Buch, genießt einen abendlichen Drink mit Ausblick in den Wald oder betrachtet den funkelnden Sternenhimmel am Lagerfeuer des Haupthauses. Badezimmer mit begehbaren Duschen, eine Bibliothek, Designakzente aus vulkanischem Glas, handgewebte Decken und Keramiken lokaler Communities feiern das Erbe Afrikas ebenso wie die Küche der Lemala Osonjoi Lodge.
“Es ist ein Rückzugsort für Reisende, die Tiefe ebenso wie Komfort suchen. Eine Erfahrung, die langsamer, intuitiver und zutiefst ortsverbunden ist.”
Leanne Haigh, CEO Lemala Camps & Lodges
Nachhaltigkeit und Authentizität
Die Safari Lodge in Tansania setzt nicht nur in Sachen Design neue Maßstäbe, sondern ist auch hinsichtlich Nachhaltigkeit ein Vorreiter. Die vollständig energieautarke Lodge gewinnt ihren Strom durch die Kraft der Sonne, verwendet keine Einwegkunststoffe und integriert die lokalen Gemeinschaften. Einerseits durch den Bezug handgefertigter Dekorationsstücke, andererseits durch Unterstützung von Nachbardörfern, Investition in Bildung, Schaffung lokaler Arbeitsplätze und die Stärkung von Frauen.
Um dem Übertourismus im Ngorongoro Gebiet aktiv entgegen zu wirken, entzerrt man mit gezielten Angeboten die Situation. So erfolgt der Zugang mit Osonjoi über weniger stark frequentierte Wege, dazu bietet man Angebote wie geführte Wanderungen am Kraterrand mit Massai, Wellnessanwendungen, einen beheizten Indoor-Pool im Crater-Waldspa und kulturfokussierte Programme über die klassische Safari hinaus.