Schon seit die Luxushospitality-Brand Aman den Launch der seiner ersten Yacht Amangati verkündete, ist die Vorfreude groß. Kreuzfahrt-Fans freuen sich ebenso auf die ersten Aman Luxusyacht Routen, wie jene, die einfach die Marke feiern. Nun gibt es neue Bilder und eben auch die versprochenen Einblicke in das geplante Routing. Losgehen soll es im Frühling 2027.
Debütsaison für ein Juwel
Die Amangati ist ein ganz besonders Schiff. Denn einerseits handelt es sich um die erste hochseetaugliche Motoryacht der Marke. Aktuell befindet sie sich noch in Bau. Sie soll auf 180 Metern Länge und neun Decks die zentralen Werte der Marke auch im Rahmen einer Kreuzfahrt zu vermitteln. Nicht nur hinsichtlich Design, sondern auch in Sachen Raum, Privatsphäre und Ruhe.


Lediglich 94 Gäste sollen gleichzeitig auf der Yacht sein. Sie bewohnen 47 großzügige Suiten, von denen selbst die kleinste beachtliche 68 Quadratmeter ist. Die größte bietet sogar 354 Quadratmeter. Von “Kabine” kann man da schon lange nicht mehr sprechen. Ebenfalls top ist, dass jede Suite einen privaten Balkon hat. Im Inneren erinnert die Yacht an die zurückhaltende Ästhetik, in der auch die Aman Resorts an Land gestaltet sind. Bodentiefe Fenster, Freiflächen, offene Grundrisse, viel Tageslicht und die elegante Atmosphäre machen aus der Yacht einen Rückzugsort, der alle Sinne berührt.
Entschleunigung auf hoher See
Weil die Yacht bewusst auf wenige Reisende ausgelegt ist, kann man auf ihr die Seele wunderbar baumeln lassen. Unterstützt wird die absolute Entspannung durch das Wellnesskonzept. Wie es sich für Aman gehört, wird auch die Amangati über ein Spa verfügen. Das erstreckt sich auf zwei Decks und ist größer als so manche Wellnesseinrichtung anderer Hotels. Behandlungsräume mit Meerblick, private Terrassen, Duschen und offene Whirlpools sowie ein Hammam und eine Banya versprechen Wohlfühlmomente. Ein Medical Center, eine Beauty Lounge und ein Medi Spa ergänzen das Angebot.


Aktive Gäste freuen isch über das moderne Fitnessstudio, Yoga und jede Menge Wassersport. Am Pooldeck genießt man die warmen Sonnenstrahlen, über die Marina geht’s direkt ins Meer. Und die kulinarische Verpflegung auf den Aman Luxusyacht Routen kommt natürlich auch nicht zu kurz. Saisonale Zutaten, einwandfreie Herkunft und meisterliche Beherrschung des Handwerks kommen in vier unterschiedlichen Restaurants zur Geltung. Mediterrane Küche steht im Alira auf der Karte, japanisch speist man im Akari und Hiori. Außerdem kocht der Aman Grill groß auf. Rund um die Uhr ist zudem In-Suite-Dining-Service verfügbar.
Aman Luxusyacht Routen
Den Markenprinzipien bleibt man auch in Sachen Routing treu. Statt klassischer Fahrpläne gibt’s nämlich Strecken, die den Charakter eines Ortes besonders gut erlebbar machen. Längere Aufenthalte, spätere Abfahrten, Übernachtungen und kuratierte Programme an Land sollen für bedeutsame Verbindungen zu den einzelnen Destinationen sorgen. Während ausgewählter Fahrten bleibt die Amangati auch während besonderer kultureller Ereignisse stehen. Zum Beispiel beim Filmfestival von Cannes und dem Grand Pris von Monaco.


Ikonisch wird die Passage des Canal Grande in Venedig. Wie die Einheimischen die Tatsache aufnehmen werden, dass in ihrer ohnehin fragilen Stadt nun jetzt eine Luxusyacht in diesen Dimensionen am Markusplatz vorbeishippert, wird sich zeigen. Das Concierge Service von Aman ermöglicht individuelle Ausflüge, sechs Tenderboote und zwei Heli-Pads machen Landgänge noch einfacher. Die ersten Routen sollen neue Perspektiven aufs Mittelmeer eröffnen. Die Reisen dauern acht Tage und folgen ikonischen Küstenabschnitten.


Ihr Debüt feiert die Amangati am 7. Mai 2027. Die Reise führt von Palma de Mallorca über Mahon (Menorca), Barcelona (Spanien), Palamós (Spanien), Marseille (Frankreich) und Saint-Tropez (Frankreich) nach Nizza (Frankreich). Mit dem Ende der Reise beginnt die nächste: Es handelt sich um eine achttägige Fahrt von Nizza über Cannes, wo die Yacht während der Filmfestspiele sechs Tage vor Anker liegt, zurück nach Nizza. Im Juni stehen weitere Ziele in Italien auf dem Programm, etwa wenn es von Livorno nach Neapel geht.