Er ist in der Reisebranche schon eine beliebte Tradition – der Ruefa Reisekompass. Die repräsentative Umfrage, durchgeführt von Market Agent, befragte 1.550 Menschen über 18 Jahren nach ihren Reiseplänen im kommenden Jahr. Daraus abgeleitet wurden die Reisetrends 2026. Wohin wir reisen, wie lang wir bleiben, wie viel Geld wir ausgeben:
Urlaub als Muss trotz Teuerungen
Die sich ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Teuerungen und Inflation haben interessanterweise wenig Einfluss auf die Reisebereitschaft. 90 Prozent planen in diesem Jahr mindestens eine Urlaubsreise. Auch wenn das heißt, wo anders einsparen zu müssen. So gaben 15 Prozent der Befragten an, lieber wo anders zu sparen, nicht aber beim Urlaub. Das Bedürfnis nach Entspannung und einer Auszeit bleibt auf einem beständig hohen Niveau. In diesem Jahr sind durchschnittlich 21 Tage Urlaub geplant. Ein Großteil teilt die freien Tage auf mehrere Reisen auf; auch das ist ein wichtiger Reisetrend 2026.


Was kostet Urlaub 2026?
Dass Urlaub einen großen Stellenwert hat, zeigt auch die Tatsache, dass Menschen in Österreich im Durchschnitt € 2.209,– als Reisebudget einplanen. Die meisten finanziellen Mittel haben die Generationen von 1922 bis 1945 Geborenen mit € 4.444,– zur Verfügung. Baby Boomer (1946 bis 1964) planen mit Ausgaben von € 2.630,–, während die Gen Z etwa € 1.938,– ausgeben wollen.
Wohin geht die Reise 2026?
Es ist nach wie vor der Badeurlaub, der über alle Generationen hinweg die beliebteste Art einer Reise darstellt. Mehr als die Hälfte möchte auch in diesem Jahr wieder an den Strand. Städtereisen folgen mit 41 Prozent auf Platz 2, während Wellness- und Erholungsreisen Platz 3 belegen (35 Prozent). Michele Fanton, Geschäftsführer von Ruefa, bemerkt: “Noch stärker als je zuvor begeistert der Badeurlaub über alle Generationen hinweg. Er bietet Entspannung, Erholung und unbeschwerte Momente fernab des oft allzu überladenen Alltags.”


Reisetrends 2026: Destinationen und Erlebnisse
Reisende, die sich auf die Fernstrecke wagen, möchten in diesem Jahr nach Thailand (15 Prozent), in die USA (11 Prozent) und nach Japan (10 Prozent). Wahrscheinlich ist es den politischen Gegebenheiten in den USA zu verdanken, dass die Destination fünf Prozentpunkte im Ranking verliert. Nach wie vor stark im Trend sind die Malediven. Wer nicht so weit weg will, wählt auch in diesem Jahr die All-Time-Favourites Italien (32 Prozent), Kroatien (23 Prozent) und Deutschland (19 Prozent). Griechenland schafft es auf Platz vier (16 Prozent). In Österreich liegen die Steiermark, Kärnten und Salzburg auf den ersten drei Plätzen des Beliebtheitsrankings.


Reisende aus Österreich suchen vor allem nach faszinierenden Naturlandschaften, kulinarischen Genüssen und Aktivitäten. Eine Rolle spielen aber auch menschliche Begegnungen, Geschichte und kulturelle Hintergründe der Reisedestination, persönliche Inspiration und authentische Einblicke.
Reisende aus Österreich und die Nachhaltigkeit
Reisen an sich ist ja schon nicht die nachhaltigste Aktivität, die man sich vorstellen kann. Aber andererseits: Was ist das schon, außer vielleicht Schafe-Streicheln. Bemerkenswert ist, dass Reisende mittlerweile sogar bereit sind, ein wenig mehr zu bezahlen, um den Urlaub nachhaltig zu gestalten. Mehr als 50 Prozent würden Mehrkosten in Kauf nehmen. Erfreulich aus Sicht der Reisebüros: Sie gelten immer noch als eine der vertrauenswürdigsten Quellen überhaupt, wenn es darum geht, seriöse Reisetipps zu erhalten. Dem kommt man auch mit dem neuen, preisgekrönten Ruefa-Store-Konzept entgegen.