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Hotel Fish’Inn Zell am See: Formidable Base für jedes Wetter

Mitten in Zell am See vereint das Fish’Inn jahrhundertealte Geschichte, modernes Boutique-Design und digitale Gastfreundschaft. Das Hotel ist ein stilvoller Rückzugsort zwischen zahlreichen Highlights wie Zeller See, Bergkulisse, Stores, Museen und Kulinarik-Tempeln. Die zentrale Lage sorgt zudem dafür, dass auch bei mediokrem Wetter nie Langeweile aufkommt.
Fish'Inn Zell am See Fish'Inn Zell am See
© Fish' Inn

Die Räder unserer Koffer rattern über das Pflaster der autofreien Fußgängerzone, vorbei an duftenden Bäckereien und liebevoll dekorierten Boutiquen. Nach wenigen Schritten stehen wir vor der historischen Fassade des Fish’Inn Zell am See in der Seegasse 5. Das Haus hat schon viel erlebt und empfängt bereits seit dem späten 15. Jahrhundert Gäste – anfangs als Post- und Gasthausstation.

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Um das Jahr 1900 ging der Besitz an die Familie Wohlfahrstetter über – die Vorfahren der aktuellen Inhaber Werner und Sabine Hörl, die ihn seit 2005 mit großer Leidenschaft betreiben. Heute prangt in der Lobby auf fischschuppenartigen Fliesen der Schriftzug „The best place to dive in“. Ein Versprechen, das neugierig macht.

Freshes Design am Seeufer

Dass es im Fish’Inn keine Rezeption gibt, überrascht uns nicht. Wir wissen, dass die junge Generation der Eigentümerfamilie, Anna und Sebastian Hörl, auf Digitalisierung und damit auch auf kontaktlose Check-ins setzt. Was in größeren Städten bereits häufig vorkommt, ist in der Salzburger Stadtgemeinde ein echtes Novum. „Wir wollten einfach moderner werden, weil das Traditionelle decken wir ohnedies in unserem zweiten Haus ab“, erklärt uns Anna Hörl. Damit verweist die designierte Geschäftsführerin auf das angeschlossene Romantikhotel Metzgerwirt, das sich ebenfalls im Familienbesitz befindet. Es ist über eine elegante gläserne Brücke mit dem Fish’Inn Zell am See verbunden.

Fish'Inn Zell am See Lobby
© Fish’Inn
Fish'Inn Zell am See Lobby
© Fish’Inn

Wir checken also beim Automaten ein, zahlen die Zell am See-Kaprun Sommerkarte und das Guest Mobility Ticket bargeldlos und lassen den Automaten die Zimmerkarte ausspucken. Erst dann sehen wir uns in der Living Lobby richtig um: Sie erfuhr eine umfassende Neugestaltung und dient nun gleichzeitig als Frühstücksraum, Check-in-Bereich und Lounge, wobei sie thematisch den Zeller See aufgreift – insbesondere die Magie des Wassers und die Schönheit der umgebenden Natur. Dazu muss man wissen, dass der Zeller See tatsächlich nur einen Steinwurf entfernt liegt und das Hotel bis zur Neugestaltung „Fischerwirt“ geheißen hat. Wir registrieren in der Lobby auch die Self-Service-Bar, die rund um die Uhr Snacks und Getränke offeriert und uns Kalorien-Junkies noch gefährlich werden kann.

Eine Seefahrt, die ist lustig

Das Fish’Inn liegt tatsächlich superzentral und direkt in der Fußgängerzone der Stadt, was uns, da wir ob des bescheidenen Wetters zunächst mal eher Indoor-Aktivitäten planen, sehr zupasskommt. Aber ein Pech ist das mit dem Wetter natürlich schon, denn Zell am See ist ja eine sensationelle Base für Sport-Aficionados, die sich dem Wandern, Mountainbiken, Paragleiten, Canyoning oder Golfen hingeben wollen. Schon nach unserem ersten Rundgang durch die Innenstadt wird klar: Innerhalb kürzester Zeit erreicht man zu Fuß gemütliche Cafés, einladende Restaurants, individuelle Boutiquen und eine Vielzahl an Läden – ebenso den Bahnhof sowie die Talstation der Schmittenhöhebahn.

Fish'Inn Hotel Zell am See
© Fish’Inn
Ruderboot Mann See Zell
© Fish’Inn

Sie bringt Besuchende in ein wahres Bergparadies auf knapp 2.000 Meter Höhe. Wir entscheiden uns am ersten Tag jedoch für eine gemütliche Seerundfahrt, die dank unserer Sommerkarte nichts kostet und einem bei normalem Wetter Blicke auf das Kitzsteinhorn, das Steinerne Meer und den Zeller Hausberg, die Schmittenhöhe, beschert. Wir sehen lediglich unsere Eisbecher gestochen scharf – okay den See rund um uns sowie das mondäne Grand Hotel auf einer Halbinsel am Ufer auch noch. Der Rest liegt im Nebel. Da das starke Nieseln auch das Sonnendeck unbrauchbar macht, sitzen wir natürlich im überdachten Restaurant des Schiffs, was uns aber keineswegs stört, denn wir haben extrem gute Laune.

Seezauber − und dann abtauchen

Dass wir abends bei einem Spaziergang durch den Elisabethpark an der Esplanade am See zufällig in den „Zeller Seezauber“ stolpern, ist ein großes Glück. Der findet, wie wir dort erfahren, von 15. Mai bis 14. Oktober 2025 jeweils um 21 Uhr 30 statt und beeindruckt uns einfach mit seinen „Best Movie Themes“, die heute am Programm stehen.  Das visuelle Spektakel in Form einer Wasser-, Licht-, Laser- und Musikshow beschert uns u.a. die Filmtracks von „Zurück in die Zukunft“, „Herr der Ringe“ und „Star Wars“. Nach einem Absacker in der reizenden Bar des Grand Hotels schlurfen wir glücklich und zufrieden zurück ins Fish’Inn.

Zimmer Fish'Inn Zell am See Erfahrungen
© Fish’Inn
Zimmer Fish'Inn Zell am See Erfahrungen
© Fish’Inn

Unser Zimmer setzt mit Glasbausteinwänden im charmanten Retro-Stil, Fischgrätfliesen und einem grafischen Deckenprint ausdrucksstarke atmosphärische Akzente – eine stilvolle Reminiszenz an die stille Poesie der geheimnisvollen Unterwasserwelt des Zeller Sees. Bevor wir uns in Morpheus’ Arme begeben, was etwas dauert, da wir zuvor im Vorbeigehen die 24/7-Bar geplündert haben –, fühlen wir uns noch wie Taucher, die neugierig die geheimnisvolle Umgebung erkunden. Denn das Bett steht unter einem Himmel aus Unterwasserpflanzen und einem Plafond, der einer Wasseroberfläche nachempfunden ist. In diesem Setting schläft es sich dann auch vorzüglich. Zur übersichtlichen Review geht’s übrigens hier. Der kulinarische Start in den neuen Tag gelingt mit einem gediegenen Frühstücksbuffet voller regionaler Spezialitäten, frischem Gebäck und aromatischem Kaffee. Dabei werden wir von einer herzlichen Hotelmitarbeiterin umsorgt, von deren guter Laune wir noch vor dem ersten Kaffee angesteckt werden. Eine Perle, die Dame.

Von drinnen nach draußen

Wir waren dann am zweiten Tag im Museum Vogtturm mit seiner „Porsche-Design“-Sonderausstellung und auf einen Abstecher im Hallenbad, wobei uns der gegen Aufpreis nutzbare Wellnessbereich im Romantikhotel Metzgerwirt mit kleinem Indoor- und verbundenem Outdoor-Pool sowie Sauna- und Massageangebot mehr zugesagt hat. Weil einfach sehr lieblich, intimer und ruhiger ist. Das Fish’Inn selbst beherbergt eine kleine Wellnessoase mit Sauna, Infrarotkabine und Ruheraum. Eine Dachterrasse mit 360°-Panoramablick auf See und Berge ergänzt das Ensemble. Da kann das Wetter noch so bescheiden sein: Wenn du einmal indoor halbwegs durchgespielt hast, zieht’s dich nach draußen.

Stausee Kaprun
© Robert Penz
Stausee Kaprun
© Robert Penz

Und landschaftlich ist die Region halt einfach ein Hammer, weshalb wir auf der Schmittenhöhe trotz des feuchten Wetters ein wenig herumwandern und uns später von Gondeln auch auf den Kitzsteinhorn-Gletscher spedieren lassen. Zur Aussicht an diesem Schlechtwettertag sagen wir so: Schön, dass wir trotzdem oben waren! Aber: Beim Hochgebirgsstausee Moserboden in Kaprun, den wir mit Bussen und einem wirklich spektakulären Schrägaufzug erreichen, hat sich für zweieinhalb Sekunden, in denen sich über 20 Fotos ausgehen, die Sonne gezeigt. Echt malerisch! Abends lassen wir uns lukullisch vom im Erdgeschoss des Fish’Inn liegenden Partnerrestaurant „Yor Ribs“ betreuen. Auch hier hat einfach alles gepasst.

Fazit: Wir kommen wieder

Wenn das Wetter bescheiden ist, freust du dich natürlich besonders, wenn du in einem vernünftigen Hotel untergebracht bist, da du dann ja darin vielleicht doch die eine oder andere Minute mehr verbringst als bei strahlendem Sonnenschein. Mit dem Fish’Inn hat sich ein traditionsreiches Haus in Zell am See völlig neu definiert. Als distinguiertes Refugium mit urbanem Esprit und ästhetischem Feingefühl lockt es Junge und Junggebliebene und korrespondiert es, finden wir, nonchalant mit traditionellem österreichischen Charme.

Zell am See Robert Penz
© Robert Penz
Zell am See
© Robert Penz

Was wir dort ebenso sehr zu schätzen wussten: Dank des Zusammenspiels mit dem Romantikhotel Metzgerwirt bekommt man als Gast schon ein wenig das Beste aus beiden Welten – gleichsam urbanen Boutique-Flair und alpenländische Tradition. Aber auch die zentrale Lage ist ein veritables Asset. Beim nächsten Mal passt sicherlich auch das Wetter. Mit dem Kitzsteinhorn haben wir nämlich noch eine Rechnung offen.

Fish’Inn Zell am See
Seegasse 5, 5700 Zell am See, Salzburg, Österreich



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